Aupair in den USA

Das Au Pair Leben/ Der Alltag eines Au Pairs

Der Alltag eines Au Pairs

Wie der Alltag eines Au Pairs aussieht, hängt natürlich erst einmal davon ab, wie alt die Kinder sind, ob sie zur Schule gehen, ob man sie nachmittags zum Sport oder Musikunterricht fahren muss und welche Pflichten man im Haushalt zu hat. Hier ist zu beachten, dass ein Au Pair vertraglich nur für die Dinge im Haushalt zuständig ist, die mit den Kindern zu tun haben. Also die Zimmer der Kinder aufräumen, für sie kochen, ihre Betten machen, ihre Wäsche waschen... Alles andere fällt nicht in den Aufgabenbereich des Au Pairs. Trotzdem sollte sich jedes Au Pair überlegen, dass es ein ganz normales Mitglied des Haushalts ist und die Küche/ das Wohnzimmer/ das Bad ebenso nutzt wie die Gastfamilie. Wer als Familienmitglied anerkannt sein will, muss sich auch so verhalten. Es ist bestimmt nicht zu viel verlangt, wenn man in seiner Freizeit einmal durchsaugt oder den Geschirrspüler ausräumt. Auch die Gasteltern haben einen langen Tag und können sich bestimmt auch nettere Dinge vorstellen, mit der sie ihre freie Zeit verbringen können.

Wie die Zeit, die du als Au Pair mit den Kindern verbringst, aussieht, hängt von dir ab. Ein Tag als Au Pair kann ganz schön lang und langweilig sein, wenn man ihn nicht selbst ein wenig abwechslungsreich gestaltet. Amerikanische Kinder sind es häufig nicht gewohnt, sich selbst zu beschäftigen und sind oft nicht sehr kreativ beim Ausdenken der Beschäftigungsmöglichkeiten. Natürlich hat das Au Pair die Aufgaben, das Kind/die Kinder den ganzen Tag zu begleiten. Wenn die Kinder dann stundenlang vor dem Computer hocken oder TV gucken, ist der Tag für alle nicht sehr aufregend.

Dabei gibt es so viele tolle Dinge, die man mit Kindern machen kann: Gesellschaftsspiele spielen, Basteln, Malen, Wettrennen, Schnitzeljagden, Höhlen bauen, Ball spielen, Ausflüge machen (Bibliothek, Schwimmbad, Picknick im Park), zum Spielplatz gehen, Verkleiden, Tanzen, Schminken, Singen, Fangen usw. Wenn du den Alltag intensiv gestaltest, wirst du viel mehr Spaß mit den Kindern haben.

Ansonsten sollte sich jeder Au pair-Bewerber darüber im Klaren sein, dass er sich für einen Job bewirbt, also für eine Arbeit. Es ist nicht immer ein Zuckerschlecken, oft sehr anstrengend und kann auch mal recht langweilig sein: Wenn der 5-jährige Junge ein Playdate mit seinem Freund hat und deine 11-jährige glücklich mit ihren Puppen spielt, dann bist du ans Haus gefesselt, siehst ihnen eventuell beim Spielen zu, bist aber eben nicht mit eingebunden.


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