Fingerfarben gibt es auch in den USA zu kaufen. Nach Herzenslust dürfen die Kinder sich und das Blatt Papier mit Farbe einschmieren, dabei haben sie nicht nur viel Spaß, sondern verbessern auch ihr Farbempfinden und ihre Kreativität. Am besten macht man das ganze draußen oder in der Garage, wo es nicht so viel ausmacht, wenn mal ein wenig Farbe daneben geht. Damit die Kinder das großflächige Malen auch voll Entfalten können, sollte man ihnen möglichst kein DIN-A4-Blatt, sondern eine alte Tapete, ein altes Bettlaken oder ähnliches reichen. Dann können sie nicht nur Fuß- und Handabdrücke machen, sondern auch ausprobieren, wie dick oder wie dünn man die Farben auftragen kann, wie man sie mischen kann usw. Man kann auch Stempel, zum Beispiel aus Kartoffeln machen, die Fingerfarbe darauf geben und dann auf die Malunterlage drücken.
Die Stempel sind auch ganz kinderleicht herzustellen: Einfach eine rohe Kartoffel in der Mitte durchschneiden und dann so in die Oberfläche schneiden, dass ein Herz, ein Kreuz, ein Blatt, ein Haus...zu sehen ist. Natürlich funktionieren die Stempel nicht nur mit Fingerfarben!
Ein Park oder ein Garten birgt so manches Safari-Abenteuer. Vögel, wilde Käfer, Spinnen, nie gesehene Pflanzen gilt es zu entdecken. Da darf natürlich ein Fernglas nicht fehlen!
Man braucht dazu: 2 Klopapierrollen, Tacker, spitze Schere, Wolle und Fingerfarbe.
Die beiden Klopapierrollen werden mit Fingerfarbe bemalt. Sobald sie trocken sind, kann man sie aneinander tackern. Nun noch schnell mit der Schere zwei Löcher in die Seiten stechen und den Wollfaden daran befestigen. Schon kann es, um den Hals hängend, zum besten Safari-Begleiter werden.
Mithilfe der Guckröhren kann man seine Umgebung einmal ganz anders betrachten. Man braucht dazu: Mehrere Pappröhren mit dem gleichen Durchmesser (z.B. Küchenpapierrollen), farbige durchsichtige Klebefolie, Schere und Klebstoff.
Die Pappröhren werden auf unterschiedliche Längen zurecht geschnitten, und dann wie Orgelpfeifen, also von klein nach groß geordnet, aneinander geklebt. Auf die Enden wird dann farbige Klebefolie geklebt. Und schon sieht die Welt ganz anders aus!
Das Blätter-Tagebuch macht den Kindern nicht nur viel Spaß, sondern bildet auch noch ein wenig. Im Frühjahr beginnt alles zu grünen und zu wachsen, aus kleinen Knospen schlüpfen Blätter und werden immer größer und größer. Normalerweise achtet man kaum darauf. Schade eigentlich, denn solch ein kleines Wunder könnte man ja einmal genauer untersuchen. Das geht hervorragend mit dem Blätter-Tagebuch: Jeden zweiten Tag wird von einem Baum ein Blatt gepflückt und mit dicker Farbe bestrichen. Dann wird damit ein Abdruck auf ein großes Blatt Papier gemacht und das Datum unter den Abdruck geschrieben. Nach einiger Zeit hat man eine kleine Sammlung von Abdrücken und kann feststellen, wann die Blätter wieviel wachsen und wann das Wachstum dann vorbei ist.
Eine Sache, die die meisten wahrscheinlich aus dem Kindergarten kennen und an die man sich mit großer Freude zurück erinnert: Im Herbst, wenn die Blätter von den Bäumen fallen, wird ein buntes Bild mit den Blätterumrissen "gespritzt". Hierzu benötigt man eine alte Zahnbürste, ein Spritzsieb, sehr wässrige wasserfarben, Papier und Zeitungspapier zum Unterlegen. Ein Malkittel oder ein altes Hemd vom Vater wäre sicherlich nicht schlecht.
Von draußen sucht man sich die schönsten Blätter (möglichst glatte) zusammen. Dann legt man sie auf ein Blatt Papier, hält das Sieb etwa 10 cm über die Blätter, taucht die Zahnbürste in die wässrige Farbe, lässt sie vollsaugen und steicht mit der Zahnbürste schnell über das Sieb, immer hin und her. Man kann auch ganz viele verschiedene Farben benutzen. Aber Vorsicht, das ganze spritzt gewaltig, am allerbesten macht man das in der Garage oder bei gutem Wetter draußen.
Nach dem Spritzen die Farbe trocknen lassen und erst dann die Blätter entfernen. Man kann das fertige Papier hervorragend als Geschenkpapier benutzen.
Deine Kinder sollen Schreiben üben - und sind davon furchtbar gelangweilt. Dann lass sie doch einen Brief an die Oma schreiben. Mit der Bitte um Antwort natürlich, dann können sie sich zusätzlich noch auf Post freuen. Das Briefpapier oder die Postkarte können sie ebenfalls selbst gestalten. Am besten nimmst du ein Blatt Papier und malst den Kindern Linien darauf, lässt aber am Rand oder in der Ecke Flächen frei, auf denen die Kinder dann nach Herzenslust malen oder auch Tiere/Blumen/Muster...aus buntem Papier aufkleben können. Danach schreiben sie ein paar Zeilen an die Oma.
Und auf gehts zum Postamt, damit die Kids auch gleich lernen, wie man einen Brief aufgibt. Vielleicht erklärt der nette Postbeamte ja auch noch, wie der Brief nun zur Oma kommt?
Schöne, bunte Windlichter kann man einfach und preiswert selber machen. Dazu braucht man nur ein leeres Marmeladenglas, abgewaschen natürlich, Kleister und buntes Transparentpapier. Letzteres wird in Schnipsel gerissen und mit dem Kleister auf das Glas geklebt. Dann stellt man nur noch ein Teelicht ins Glas.
Das eignet sich doch auch hervorragend als Weihnachts-/Geburtstags/-oder Muttertagsgeschenk!