Aupair in den USA

Reisezeit/ Städtetrips

Städtetrips

Die USA hat viele aufregende Großstädte und verträumte Kleinstädte zu bieten, die man im Laufe eines Au Pair Jahres entdecken kann. Ein freies Wochenende eignet sich prima dafür, die nächstgelegenen Städte zu erkunden.


Chicago

Wie wäre es mit einem Ausflug nach Chicago, Illinois, die drittgrößte Stadt der USA? Besonders für Museenliebhaber eine Reise wert, denn in Chicago befindet sich nicht nur das "Adler-Planetarium und Astronomiemuseum", sondern auch das "Museum of Natural History", das "Museum of Contemporary Art" sowie das "Museum of Science and Industry". Außerdem kann man im größten Indoor-Aquarium der Welt ("Shedd Aquarium") Nemo und Dory sowie viele andere Exoten entecken.

Für Jazzliebhaber ist Chicago ein absolutes Muss, denn seit den 1920er Jahren, besonders seit der Schließung des Vergnügungsviertels Storyville in New Orleans, verlagerte sich das musikalische Zentrum des Jazz zusehends nach Chicago. So gibt es nicht nur den "Chicago Jazz", sondern auch den "Chicago Blues", den man am besten im berühmten "House of Blues" bewundert.

Chicago Weitere Sehenswürdigkeiten der Stadt sind natürlich die Wolkenkratzer, besonders das "John Hancock Center" sowie natürlich der "Sears Tower", von denen aus man die Stadt aus der Vogelperspektive bewundern kann. Wer genug von den Hochhäusern hat, kann sich im Lincoln Park ausruhen, in dessen Mitte sich der "Lincoln Park Zoo" befindet. Auch ein Abstecher nach China Town oder in eines der riesigen Einkaufszentren, von denen sich viele entlang North Michigan Avenue (The Magnificent Mile) befinden. Bei einem Bummel durch die Stadt sollte man natürlich keinesfalls einen Abstecher zum Buckingham Fountain vergessen, der Brunnen, der vermutlich jedem aus dem Vorspann der Fernsehserie "Al Bundy" bekannt ist.


Los Angeles

Die zweitgrößte Stadt der Vereinigten Staaten ist garantiert eine Reise wert.

Die Theater- und Filmstadt lockt mit zahlreichen Attraktionen: Im Theater District am Broadway befinden sich einige große, atemberaubende Filmtheater wie das "Bradbury Building" oder das "Million Dollar Theater". Auch das "Orpheum" lädt mit seinen ausladenden Treppen und prunkvollen Kronleuchtern zu einem aufregenden Kinoerlebnis ein.

Hollywood Auch Los Angeles hat zahlreiche Museen zu bieten: Das "History Center of the California Historical Society", das "Los Angeles County Museum of Art" (LACMA), das Southwest Museum, in dem sich eine Sammlung indianischer Ausstellungsstücke befindet, das "Museum of Contemporary Art" sowie das "J.Paul Getty Museum" sind nur einige von zahlreichen Möglichkeiten für einen Museumsbesuch. Letzteres ist jedoch schon quasi ein Muss, ist es doch der größte und reichste Museumskomplex der Welt, in dem etwa 50 000 Kunstschätze verschiedenster Art und Epochen von dem Milliardär Jean Paul Getty zusammengetragen wurden.

Interessant sind sicherlich auch der Farmers Market, Chinatown, Little Tokyo oder das nicht weit entfernte Culver City. Wer hoch hinaus will, sollte einen Aufstieg auf den Library Tower nicht verpassen, mit 310 Metern das höchste Gebäude der USA westlich des Mississippi.

Was ist ein Trip nach Los Angeles ohne einen Fuß in die legendären Filmproduktionsstätten gesetzt zu haben? Die Universal Studios in Universal City, die Warner Bros. Studios in Burbank sowie CBS Television in Hollywood sind nicht nur für Filmfreaks interessant. Das berühmte Hollywood Sign liegt im Norden der Stadt, gut zu sehen ist es vom Griffith Observatorium.

Zu guter Letzt: Strandurlaub an einem der vielen beliebten Strände an der Pazifikküste von Los Angeles, wie zum Beispiel Venice Beach. Bekannte Badeorte sind außerdem Santa Monica und Malibu.


San Francisco

Obwohl San Francisco mit rund 750.000 Einwohnern nur die viertgrößte Stadt Kalifornien ist, ist sie doch eine der berühmtesten und sehenswertesten Städte der Vereinigten Staaten. Blick entlang der Golden Gate Bridge Das liegt unter anderem an ihrer hervorragenden Lage direkt am Pazifik und der sich daraus resultierenden globalen Bedeutung als Hafen- bzw. Handelsstadt. Berühmt ist San Francisco natürlich in erster Linie für ihre Golden Gate Bridge, die die Meerenge überspannt, die den Pazifik mit der Bucht von San Francisco verbindet. Aber auch die 42 Hügel, auf der die Stadt liegt, machten die Stadt berühmt: Um die mitunter äußerst steilen Straßen zu überwinden erfand Andrew Halli um 1870 die Cable Cars, deren Liniennetz im großen Erdbeben 1906 jedoch vollständig zerstört wurden. Einige werden wieder aufgebaut, seit 1964 gelten sie als Nationaldenkmal.

San Francisco steht vor allem für einen außergewöhnlich ausgeprägten Nationalitäten- und Kulturenmix, für Toleranz, alternative Gegenkulturen und Freiheit. Die Stadt gliedert sich nicht nur in Chinatown und Japantown, es gibt auch eine vietnamesische, eine philipinische, eine afro-amerikanische, eine asiatische, eine italienische, eine irische, eine russische sowie eine französische Gemeinde, die sich in unterschiedlichen Stadtteilen befinden. Besonders bekannt wurde das Viertel Haight-Ashbury in den 1960ern als eine der prominentesten Ansammlungen von Hippies. Das Viertel Castro steht für die größte Konzentration von Homesexuellen in den USA.

Sehenswert ist schon das Stadtbild San Franciscos, das von Häusern im viktorianischen Stil geprägt ist, die während der Goldgräberzeit Mitte des 19. Jahrhunderts gebaut wurden. Interessant ist auch die Besichtigung einiger Kirchen, wie zum Beispiel die "Mission Dolores Kirche", aber auch die "Saint Mary of the Assumption" an der Gough Street, die den Besucher unter anderem mit ihrer Kuppel, die sich über 15 Etagen erstreckt, sowohl von innen als auch von außen beeindruckt. Die "Catholic Cathedral of Saint Mary of the Immaculate Conception" ist die älteste Kirche im romanischen Stil an der Westküste Nordamerikas. Umgangssprachlich nennt man sie "Old Mary's Cathedral".

Eine Straße in San Francisco

Wer gerne einmal in die Oper oder ins Theater geht, kommt auch in San Francisco auf seine Kosten: Die 1923 gegründete "San Francisco Opera" genießt auch international hohes Ansehen. Seit Januar 2006 ist David Gockley der Generaldirektor. Die "Great Music Hall" ist ebenfalls schon legendär, sie wurde 1907 nach dem großen Erdbeben errichtet. Das größte nicht-kommerzielle Theater ist das "American Conservatory Theatre".

Vor San Francisco befindet sich die weltweit berüchtigte Insel Alcatraz, die ehemals Standort für ein Staatsgefängnis war, heute jedoch nur noch als Museum dient. Erreichen kann man das Museum mit Fähren vom Pier 33. Im "San Francisco Museum of Modern Art" kommen auch Kunstliebhaber auf ihre Kosten. Wissenschaftsinteressierte sind in der "California Academy of Science", dem Naturhistorischen Museum, genau richtig. Dort kann man sogar ein simuliertes Erdbeben betrachten! Ein besonders außergewöhnliches Museum ist zum Beispiel das "Comic Art Museum". Es beherbergt über sechstausend Exponate von Comics und Cartoons und frühen Zeitungs-Strips bis hin zu Animationen; es existiert als einiziges seiner Art in den USA.

Als Tourismus-Magnet gilt unter anderem die Lombard Street, die als "kurvenreichste Straße der Welt " bezeichnet wird. Bei einem Gefälle von 27% war es notwendig, die Straßen in Serpentinen zu führen. Das älteste Bauwerk der Stadt ist die "Mission Dolores". Als eines der wenigen Gebäude hat sie mehrere Erdbeben fast unbeschadet überstanden. Wer in San Francisco ein wenig Erholung sucht, ist im "Golden Gate Park" genau richtig. Dort findet man nicht nur einen Botanischen Garten, sondern auch ein Planetarium, einen Japanischen Teegarten und ein Aquarium. Aber auch der "Alamo Square" im Westen der Stadt und der "Yerba Buena" Garten auf dem Dach des "Moscone North Convention center" bieten müden Touristen ein Plätzchen zum Erholen.

Wer in San Francisco ins Stadion möchte, jubelt beim Football den "San Francisco 49ers", beim Baseball den "San Francisco Giants" und beim Fußball den "California Victory" zu.

In San Francisco leben vor allem Künstler, Literaten, Politiker, Akademiker... Seit den 1950ern sind vor allem die sogenannten Coffee Houses zu einem zentralen Treffpunkt für Künstler, Poeten und politische Aktivisten geworden.


Las Vegas

Berühmt für seine Vielzahl an Casinos und Shows, erfreut sich Las Vegas außerordentlicher Beliebtheit: Jährlich besuchen etwa 37 Millionen Touristen die Stadt im Bundesstaat Nevada. In Vegas wird nicht nur ordentlich gezockt (ab 21), sondern auch viel gefeiert: Elvis Presley, Frank Sinatra, Céline Dion und Elton John sind nur einige von vielen Berühmtheiten, die in Las Vegas ihre Shows präsentierten. Doch es gibt nicht nur musikalische Attraktionen, auch Siegfried und Roy, David Copperfield oder der Cirque de Soleil bieten außerordentliche Shows.

Las Vegas Las Vegas ist nicht nur ein einziges Lichtermeer, sondern auch eine riesengroße Wassershow: Besondere Attraktion sind die Bellagio Fountains, eine 300 m lange "Wasserorgel" in dem See vor dem Hotel Bellagio. Halbstündig tanzen 1200 Wasserdüsen und 5000 Scheinwerfer tanzen computergesteuert zu klassischen Arien und moderner Musik. Bis zu 152 m spritzen die Fontainen hoch.

Die Stadt ist außerdem ein beliebter Ausgangspunkt für verschiedene Ausflüge, wie zum Beispiel zum Hoover-Staudamm, der südlich von Las Vegas den Colorado River zum Lake Mead staut. Weiterhin zieht es die Touristen ins Death Valley, der trockenste Nationalpark in den USA und zum Red Rock Mountain. Beides lieht nordwestlich von Las Vegas. Etwa eine Stunde nördlich von Las Vegas liegt die Geisterstadt Rhyolite, früher Goldgräberstadt, heute ein Freilicht-Museum.


New York

Der atemberaubende Blick auf Manhattan Die Stadt der Städte - New York City - the Big Apple. Mit mehr als 8 Millionen Einwohnern ist sie die bevölkerungsreichste Stadt der USA. Ihr Gebiet umfasst die fünf Stadtbezirke Manhatten, Brooklyn, Bronx, Queens und Staten Island. Die Stadt ist nicht nur einer der bedeutendsten Wirschaftsräume und Handelsplätze der Welt, Sitz vieler internationaler Konzerne und Organisationen, sondern birgt auch eine große Anzahl an Sehenswürdigkeiten und genießt mit über 200 Museen, 500 Galerien, 150 Theatern und 18 000 Restaurants Weltruf in den Bereichen Kunst und Kultur. Eine Stadt, die garantiert eine Reise wert ist!

Das höchste Gebäude der Stadt, das Empire State Building Fast alle kulturellen Sehenswürdigkeiten befinden sich in Manhattan, eine Insel zwischen dem East River und dem Hudson River, die durch Brücken und Tunnel mit dem Festland der Stadt verbunden ist. Vor allem in Midtown bestimmen die berühmten Wolkenkratzer der Stadt das Bild. Erster Wolkenkratzer der Stadt war das im Jahre 1902 eröffnete Flatiron Buildung, dessen Namen die außergewöhnliche Dreiecksform des Gebäudes repräsentiert. Weitere berühmte Wolkenkratzer sind unter anderem das Empire State Building, das Chrysler Building, das Rockefeller Center oder das Woolworth Building.

Das Wahrzeichen der Stadt, die Statue of Liberty befindet sich auf Liberty Island, südlich von Manhattan und ist mit der Fähre erreichbar. Auf diesem Weg lässt sich auch Ellis Island, die ehemalige Einandererinsel, besichtige, auf der heute ein Einwanderermuseum untergebracht ist. Weitere berühmte Bauwerke sind der Grand Central Terminal, die Brooklyn Bridge, die Manhattan mit Brooklyn verbindet und der Madison Square Garden. Seit der Zerstörung des World Trade Center gehört auch der Ground Zero zu den touristischen Attraktionen New Yorks.

Ebenfalls sehenswert sind die vielen Kirchen der Stadt, insbesondere die Saint Patrick's Cathedral, die Trinity Church und die Cathedral Church of Saint John the Divine.

Times Square - das Zentrum des Theaterviertels Das Zentrum allen kulturellen Lebens ist natürlich der Broadway, die Theatermeile der Stadt. Sie gehört zum Theaterviertel am Times Square. Dort gibt es nicht nur Theater-, sondern auch Musicalaufführungen für jeden Geschmack.

Museumsfans kommen auch in New York voll auf ihre Kosten: DAs "American Museum of Natural History" ist eines der größten Naturkundemuseen der Welt. Das "American Craft Museum", das "Intrepid Sea-Air-Space Museum" und das "Brooklyn Museum" gehören zu den ganz großen naturwissenschaftlichen bzw. technischen Museen. Wer sich für Kunst interessiert, ist im "Metropolitan Museum of Natural History" richtig. Auch das "Museum of Modern Art", das "Cooper-Hewitt National Desing Museum" das "Solomon R. Guggenheim-Museum" und das "New Museum of Contemporary Art" sind einen Besuch wert. Natürlich gibt es noch unzählige tolle Museen mehr in NYC!

Die vielen Parks, allen voran natürlich der überdimensional große Central Park, laden im sonst eher hektischen New York zum entspannen ein. Er erstreckt sich auf einer Länge von vier Kilometern von der 59th bis zur 110th Straße und auf einer Breite zwischen der 5th und der 8th Avenue. Dort ist genügend Platz für Picknicks, Joggen, Ball spielen, sonnen und erholen.

Die einzelnen Stadtteile Manhattans sind schon eine Sehenswürdigkeit an sich: Chinatown, SoHo, Chelsea, Little Italy, Lower East Side, West Village...Manhatten kann man prima zu Fuß erkunden und dabei den Flair der Stadt in sich aufnehmen. So sehen sie aus, die Straßen New Yorks An New York City sieht man sich so schnell nicht satt: Der Verkehrsstrom scheint niemals abzureißen, gelbe Taxis soweit das Auge reicht. Überall blinken und blitzen Werbetafeln, Neonschriftzüge zeigen die Namen von Bars, Restaurants, Geschäften und vielem mehr. Geschäftsleute, Künstler, Intellektuelle, Joe Publics (=Otto-Normalverbraucher), unzählige verschiedene Kulturen und Ethnien - sie alle füllen die Straßen der Stadt.

New York City bei Nacht - ein Lichtermeer New York City bei Nacht - nicht nur wegen des Lichtermeers eine Attraktion. Auch New Yorks nightlife - Comedy, Bar, Party, Clubbing - ist natürlich berühmt-berüchtigt. Sogar under-21 können hier ihren Spaß haben, denn in einigen Clubs ist der Eintritt ab 19 gestattet!


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