Aupair in den USA

Die USA/ Geschichte

Geschichte

Die Engländer gründeten im 17. Jahrhundert die 13 britischen Kolonien an der nordamerikanischen Ostküste. Die Lage im Land wurde jedoch zunehmend unruhiger, da sich die Kolonisten mit der Regierung in England über Steuerfragen und andere Gesetze nicht einig waren. Die Lage spitzte sich immer mehr zu, England stationierte schließlich Soldaten in den Kolonien, um die Situation zu kontrollieren. 1775 schließlich brach der Unabhängigkeitskrieg aus. am 4. Juli 1776 konnte die amerikanische Unabhängigkeit verkündet werden. 1783 wurde die staatliche Souveränität Amerikas vom britischen Königreich anerkannt.

1778 wurde die Verfassung der Vereinigten Staaten unterzeichnet. Erster Präsident der USA wurde George Washington, der im Unabhängigkeitskrieg General gewesen war.

Die USA strebten eine weitere Expansion ihres Territoriums an, somit wurde ihre Politik gegen die Ureinwohner Amerikas immer aggressiver, so dass sie ihre territorialen Grenzen gen Westen immer weiter ausweiten konnten. Außerdem gewannen sie 1803 ein riesiges Gebiet mit dem berühmten "Lousiana Purchase", als sie das damalige Lousiana-Gebiet (nicht mit dem heutigen identisch) von Frankreich kauften. Somit verdoppelten sich die Ausmaße des Landes.

Hauptthema der nächsten Jahre war die Sklavenfrage, die dir Nord-und Südstaaten mit der Zeit entzweite. Während in den Nordstaaten die Industrialisierung einsetzte, glaubten die Südstaatler mit ihren Baumwollplantagen auf die Sklaven angewiesen zu sein. 1861 brach über die Frage der Abschaffung der Sklaverei (da laut Verfassung alle Menschen gleich waren) aus. 1865 galt er als von den Nordstaaten gewonnen. Die Sklaverei wurde abgeschafft, trotzdem erhielten die Schwarzen im Süden nicht das volle Bürgerrecht. Die Zeit der Rassentrennung begann, es gab getrennte Schulen, Busse, Bänke, Friedhöfe usw. 1866 erhielten die Schwarzen mit dem 14th Amendment formal das volle Bürgerrecht, die Abschaffung der Rassentrennung gelang jedoch erst vollends nach Ende des zweiten Weltkrieges mit Hilfe der Bürgerrechtsbewegung, für die besonders Martin Luther King bekannt ist.

In der Phase des Kalten Krieges waren der Korea-Krieg (1950-53) und die Kuba-Krise (1962) gefährliche Konfrontationen. Gesprächsthema der 60er Jahre waren zudem die drei Morde an dem Präsidenten John F. Kennedy 1963, an dem Bürgerrechtler Martin Luther King 1968 und an dem Präsidentschaftskandidaten Robert F. Kennedy, die bis heute alle nicht als restlos aufgeklärt gelten.
1964 griffen die USA offen in den Vietnam-Krieg ein, was sich zu einem militärischen und moralischen Fiasko entwickelte.

Prägendes Ereignis der 70er Jahre war die Watergate-Affäre um einen Einbruch in den Watergate-Gebäudekomplex der Demokratischen Partei, von dem Präsident Nixon wahrscheinlich gewusst hat, weshalb er die Ermittlungen zu verhindern suchte. Um seiner Amtsenthebung zu entgehen, trat er 1974 zurück. Zu diesem Skandal kamen außerdem noch die Ölkrise von 1974, sowie die iranische Geiselkrise 1979 hinzu.

In den 90er Jahren erlebten die USA unter dem demokratischen Präsidenten Bill Clinton einen länger anhaltenden wirtschaftlichen Aufschwung, bekannt als "New Economy".

Aktueller Präsident der USA ist George W. Bush, der mit seiner Außenpolitik für Furore sorgt. Seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 auf das World Trade Center in New York führen die USA einen weltweiten Krieg gegen den Terrorismus.


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