Die Vereinigten Staaten sind mit einem Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 13,5 Billionen US-Dollar (4. Quartal 2006) die größte Volkswirtschaft der Welt sowie mit 44.825 Dollar (ca. 34.800 Euro) das Land mit dem weltweit achthöchsten BIP pro Kopf. Der Dienstleistungssektor erwirtschaftet ca. 73% des realen BIPs, davon etwa ein Drittel im Banken-, Versicherungs- und Immobiliengeschäft. Das verarbeitende Gewerbe trägt ca. 23%, Landwirtschaft sowie Bergbau tragen jeweils knapp 1,6% zum BIP bei.
Die Arbeitslosenquote betrug 2006 im Schnitt 4,6%, das Wirtschaftswachstum 3,4%. Die Inflationsrate lag bei 2,5%.
Die Armutsschwelle wurde 2005 bei einem Jahreseinkommen von 19.971 US-Dollar (16.080 Euro) für eine vierköpfige Familie und von 9.973 US-Dollar (8.030 Euro) für eine alleinstehende Person angesetzt. Nach dem dritten Jahr in Folge, in dem die Armut zunahm, kam es 2005 zu einem leichten Rückgang um 90.000 oder -0,1%. Die Zahl der Menschen, die unterhalb der Armutsgrenze leben, lag im Jahr 2005 bei 36,95 Millionen. Dies entspricht etwa 12,6%. Jeder achte Einwohner der Vereinigten Staaten lebt demnach laut Angaben der Zensusbehörde in Armut.(Zum Vergleich: Deutschland: 13,5%)
Der amerikanische Mindestlohn sichert den Angestellten einen Stundensatz von nicht unter 5,15 Dollar zu, zahlreiche Bundesstaaten schreiben allerdings in davon abweichenden Gesetzen einen zum Teil deutlich höheren Mindestlohn vor.