Die Temperatur misst man in den USA nicht in Celsius, sondern in Fahrenheit. Umgerechnet wird das folgendermaßen:
x Grad Fahrenheit = (5:9) mal (x-32)= Grad Celsius
Wer das nicht immer so genau ausrechnen mag, kann auch nach einer einfacheren Faustformel gehen, die zwar nicht ganz genau errechnet, wieviel Fahrenheit wieviel Grad Celsius sind, aber einen Richtwert angibt: Dazu zieht man von dem Fahrenheit-Wert immer 30 ab. Von dem Ergebnis nimmt man dann die Hälfte, und hat damit den Celsius-Wert errechnet. Bei 74 Grad Fahrenheit wäre die Rechnung also wie folgt: 74-30=44. Davon die Hälfte: 22 Grad.
Dass die USA andere Einheiten als wir benutzen, ist allgemein bekannt. Doch wie genau sich die Einheiten umrechnen lassen, wissen die wenigstens. Dabei kann das schon recht nützlich sein, wenn man gerne wissen möchte, wie schnell man sich denn eigentlich fortbewegt, wenn man 55 Meilen/Stunde fährt. Nun, das sind 88,51 Km/h. Das lässt sich ganz einfach ausrechnen: 55 Meilen/Stunde mal 1,609344 = 88,51392 km/h.
Alkoholkonsum sowie der Besitz ist in den USA erst für Jugendliche ab 21 Jahren erlaubt. Das gilt nicht nur in der Öffentlichkeit, sondern auch im privaten Umfeld. Wer Alkohol konsumieren darf, sollte darauf achten, dies nicht in der Öffentlichkeit, bzw. auf offener Straße zu tun. Selbst wer Alkohol nur transportiert, sollte ihn mit in einer dunklen Tüte verdecken. Zuwiderhandlungen werden strikt bestraft.
Das Umziehen in der Öffentlichkeit, ob am Strand, im Geschäft oder im Vorgarten, gilt als Erregung öffentllichen Ärgernisses. Dieses Vergehen kann angezeigt und bestraft werden - nicht nur mit Geldstrafen!
Auch das Nacktbaden ist rechtswidrig, nicht einmal Kleinkindern ist es gestattet.
Oben Ohne ist natürlich auch Tabu, das gilt selbst für weibliche Babys.
In den USA ist es laut Gesetz untersagt, Kinder unter 12 Jahren unbeaufsichtigt zu lassen. Das gilt auch für kurze Momente. Kinder dürfen nicht, auch nicht nur für ein paar Minuten, im Auto gelassen werden. Selbst im Hotelzimmer dürfen sie nicht unbeaufsichtigt zurückgelassen werden. In den USA wird dieses Gesetz wirklich sehr ernst genommen: Sollten Passanten Kinder alleine im Auto auf einem Parkplatz sehen, sei es vor einer Mall oder an der Tankstelle, werden sie unter Umständen sofort die Polizei verständigen. In dem Falle wird derjenige, der eben die Aufsichtspflicht vernachlässigte, angezeigt, das Ganze kann empfindliche Strafen zur Folge haben.
Der Strom in den USA ist Wechselstrom von 110 Volt. Die Frequenz liegt im Gegensatz zu Deutschland nicht bei 50Hz, sondern bei 60Hz. Jedes elektrische Gerät, dass man mit in die Staaten nimmt, muss also auf 110 Volt umstellbar sein.
Zu beachten ist außerdem, dass die Steckdosen anders sind als in Deutschland. Um Geräte von zu Hause in den USA benutzen zu können, braucht man einen Adapter. Diesen bekommt man aber für um die 10 Euro in Elektromärkten (in Deutschland).
Sämtliche Notfälle, egal ob Feuerwehr, Polizei oder Ambulanz betreffend, können über die 911 gemeldet werden.
In den USA gibt es insgesamt sechs verschiedene Zeitzonen, sie lauten wie folgt:
Wer in die USA telefonieren will, muss die 001 vorweg wählen. Dem folgt dann der dreistellige Area Code, sowie eine siebenstellige Telefonnummer.
Supermärkte und Shoppingmalls haben meist sieben Tage die Woche geöffnet, oft bis spät in den Abend (Supermärkte haben oft sogar bis 1 Uhr nachts oder noch länger geöffnet). Postämter finden sich auch in vielen kleinen Ortschaften, sie haben in der Regel von Montags bis Freitag von 9.00 bis 16.00 und am Samstag von 9.00 bis 12.00, in Großstädten haben die Postämter teilweise sogar 24 Stunden lang geöffnet.
Deutsche Generalkonsulate sind für ihre Landsleute im Gastland zuständig. In ihr Aufgabengebiet fällt die Ausstellung und Verlängerung von Pässen und anderen amtlichen Dokumenten, Hilfe bei finanziellen und anderen Notlagen, Betreuung der eigenen Landsleute im Gefängnis, Überwachung der Gerichtsverfahren u.ä. Deutsche Generalkonsulate in den USA gibt es in:
In vielen kleineren Städten gibt es ein deutsches Honorarkonsulat, dieses hat eingeschränktere Befugnisse als ein Generalkonsulat, denn es wird nicht von Berufsbeamten geführt. Doch auch an diese kann man sich mit Problemen zu Pass, Ausweis, Einreise, Gefängnisstrafe usw. vertrauensvoll wenden, im Zweifelsfall wird man an die nächsthöhere Instanz weitergeleitet. Man findet Honorarkonsulate in:
Albuquerque, Anchorage, Birmingham, Bonita Springs, Bufallo, Charlotte, Cincinnati, Cleveland, Dallas, Denver, Encinitas, Greenville, Indianapolis, Indianola, Jackson, Las Vegas, Leawood, Louisville, Michigan, Minneapolis, Nashville, New Orleans, Oklahoma City, Philadelphia, Phoenix, Pittsburgh, Portland, Salt Lake City, San Antonio, Spokane, St. Louis und Virginia Beach.
Die Kriminalität ist in den vergangenen Jahren ganz allgemein gesunken. Besonders groß ist der illegale Drogenanbau- und handel in den USA. Wie in allen anderen Ländern ist die Kriminalität auch in den USA nicht linear verteilt, in den Ballungsräumen ist die Kriminaltität um ein vielfaches höher als in den ländlichen Gebieten. Am besten ist es, sich über die jeweilige Stadt gesondert über die Kriminalität und die unsicheren Gegenden, die man lieber meiden sollte, zu informieren.